Was bleibt vom Tag des offenen Denkmals 2025 — und was uns 2026 erwartet

An den Wänden der Turmzimmer unserer Erlöserkirche stehen mit Kreide notierte Hinweise.  Sie stammen aus der Nachkriegszeit,  als Glocken, die ursprünglich in der Potsdamer Garnisonkirche ihren Dienst verrichteten, in der Erlöserkirche den Platz der im zweiten Weltkrieg eingeschmolzenen Glocken einnahmen. Wer am Tag des offenen Denkmals im September 2025 mit uns die schmale Treppe nach oben gestiegen ist, hat solche Spuren mit eigenen Augen gesehen. Daneben: die Glocke „Auguste Viktoria“ aus der Erstausstattung des Geläuts — noch erhalten, längst nicht mehr funktionstüchtig, aber ein schweres, stilles Stück Geschichte.

Es war kein leiser Tag. Drei kürzere Konzerteinlagen begleiteten den Nachmittag — getragen von kleinen Ensembles, deren Klang in unserem Kirchenraum eine ganz eigene Wirkung entfaltete.

Den Abschluss bildete ein Konzert der Seniorenkantorei unter Leitung von Ud Joffe — ein Konzert, das von allen Anwesenden gewürdigt wurde und das uns in Erinnerung bleibt. Wir danken Ud Joffe und allen Sängerinnen und Sängern für diese großartige Unterstützung.

Am Ende des Tages konnten wir 605 Euro an Spenden entgegennehmen. Eine Zahl, die für sich vielleicht überschaubar wirkt — aber jeder Schein und jedes Geldstück steht für jemanden, der unser Anliegen mitträgt: den Erhalt dieser Kirche im Herzen der Brandenburger Vorstadt. Dafür sind wir dankbar.

Die Planungen für 2026 laufen bereits. Am 13. September 2026 möchten wir erneut am Tag des offenen Denkmals teilnehmen und unsere Türen weit öffnen. Was Sie dann erwartet, lesen Sie hier in den kommenden Monaten. Wenn Sie dabei sein möchten: Notieren Sie sich das Datum gern.