Bauliche Situation

Wie es um die Kirche steht

Wer durch die ruhigen Straßen der Brandenburger Vorstadt spaziert, stößt früher oder später auf ein Bauwerk, das sich behutsam in das Gründerzeitviertel einfügt – und doch sofort heraussticht: die Erlöserkirche. Nicht durch Größe oder Prunk, sondern durch das, was sie ausstrahlt: Vertrautheit. Geschichte. Zugehörigkeit.

Gestiftet durch die letzte deutsche Kaiserin Auguste Viktoria

Seit fast 130 Jahren Herzschlag der Brandenburger Vorstadt

Sichtbar von Sanssouci – Teil des Potsdamer Stadtbilds

Die Geschichte dieses Ortes

Vergangenheit

Erbaut im ausgehenden 19. Jahrhundert, geht die Kirche auf die Stiftung der letzten deutschen Kaiserin Auguste Viktoria zurück – eine Geste, die weniger dem kaiserlichen Machtanspruch galt als dem bürgerlichen Viertel ringsum. Von Beginn an als Ort für die Nachbarschaft gedacht: ein Gemeindezentrum, keine Residenz.

Geschichte & Widerstand

In der DDR wurde die Erlöserkirche zu einem stillen Schutzraum. Wo der Staat kontrollierte, bot die Gemeinde Raum für freies Denken. Mit der Wende 1989 öffnete sie sich neu – und mit ihr wuchs die Verantwortung für das bauliche Erbe.

Gegenwart

Heute ist die Erlöserkirche mehr als ein Gotteshaus: Konzertsaal, Begegnungsort, Nachbarschaftsanker – offen für alle, unabhängig vom Glauben. Genau das macht sie unverwechselbar in Potsdam.

Was der Erhalt umfasst

Im Mittelpunkt steht die Innenrenovierung der Kirche. Sie betrifft mehrere Bereiche – das ist konkret, wofür Ihre Unterstützung verwendet wird:

Decken- & Gewölbemalerei

Ornamente und Malereien, die wieder leuchten sollen

Bögen & Emporen

Tragende Architektur des Innenraums

Apsis- & Kirchenfenster

Glasfenster und Apsisscheitel

Putz & Oberflächen

Substanz, die die Jahrzehnte gezeichnet haben

Was heute steht – und was es braucht

Die Erlöserkirche steht – das ist die gute Nachricht. Doch das Innere trägt die Last von Jahrzehnten ohne umfassende Erneuerung: Putz, der sich vom Gewölbe löst, Oberflächen, die einst leuchteten und heute stumpf wirken.

Der Förderverein hat sich die Innenrenovierung zum Kernanliegen gesetzt – nicht als technisches Projekt, sondern als Versprechen: Dieser Raum soll wieder das sein, was er sein kann, und kommenden Generationen in unveränderter Schönheit übergeben werden.

Einblicke

Sehen Sie, wie diese Kirche ihren Anfang nahm – und wie sie sich seither weiterentwickelt.